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Schon in der Antike waren die Wirkstoffe der Pflanze „Isatis tinctoria«, dem Färberwaid oder Pastel, bekannt. In den Blätter befindet sich ein wertvolles, blaues Farbpigment, mit dem schon die Ägypter die Bandagen für ihre Mumien färbten.
Im 15. Jahrhundert wurden die Farbstoffe in der gewöhnlichen Futterpflanze wieder entdeckt. Im Spätsommer wurden die Blätter geerntet, zwischen Mahlsteinen zerstoßen und anschließend zu Kugeln geformt. Diese „Cocagnes« verhalfen der Gegend um Toulouse zur Bezeichnung „Pays de Cocagne«, gleichbedeutend mit dem Schlaraffenland. Das Blau aus Pastel verhalf dieser Region einst zu einem ungeheuren Wohlstand.
Die Indigopflanze und synthetische Farben ließen die damals dreizehn von Colbert - Finanzverwalter von König Louis XIV. - bestimmten, blauen Nuancen des Färberwaid fast in Vergessenheit geraten. Mittlerweile erlebt Pastel eine weltweite Renaissance. Der Farbstoff findet vielseitige Verwendung: Von Textilien bis zur Kunst, von der Dekoration bis zur Schreibtinte. Pastel verleiht zahlreichen Gegenständen ein außergewöhnlich schönes Blau. Zum Streichen von Türen und Fensterläden eignet sich das „Bleu de Lectoure« besonders, denn es ist sehr witterungsbeständig und wehrt Insekten ab!
In den Ateliers von Lectoure, ein hübscher Ort im Departement Gers, wird bei der Besichtigung ein interessanter Überblick über den Anbau von Färberwaid, die Farbgewinnung und die Herstellung von Produkten mit diesem Farbpigment gegeben.
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Services :
Haustiere erlaubt
Kostenlose Besichtigung

FABRICANT DU BLEU DE LECTOURE
Ancienne Tannerie
Pont de Pile
32700 - LECTOURE
Tel: +33 5 62 68 78 30
Fax: +33 5 62 68 91 52
Email: bleupastel@aol.com
Webseite: www.bleu-de-lectoure.com