
Merkblatt 1/0 Zurück zur Auswahl
Granitgestein ist Teil der Menschheitsgeschichte, von den ersten Dolmen über Festungsbauten bis zu den Kathedralen. Und dazu gehört auch der Granit aus dem Sidobre-Gebiet.
Im Städtebau, bei Häusern oder für Beläge, der beliebte Granit findet überall Verwendung. Dieser Stein ist hart wie Stahl, unbrennbar und er nutzt sich nicht ab. Deshalb ist er in vielen Bereichen verwendbar, mal matt oder glänzend poliert, dann wieder auf verschiedene Arten bearbeitet oder mit Sand bestrahlt.
Dieses Gestein kommt auch in der eigenwilligen Landschaft des Sidobre bei Brassac im Departement Tarn reichlich vor. Die Granitformationen entstanden vor 290 Millionen Jahren. Im Sidobre haben sich Felsen gebildet, die wie Kunstwerke der Natur erscheinen. Mal sind es eigenwillige Formen, dann wieder liegen riesige Granitblöcke übereinander und scheinen, die Schwerkraft Lügen zu strafen. Das Granitgebiet Sidobre erstreckt sich über 120 000 ha. Hier werden jedes Jahr 150 000 Rohgranit gebrochen, das sind 50% der französischen Produktion. Mehr als 2000 Menschen leben vom Granit, das reicht von der Arbeit im Steinbruch bis zur Bearbeitung, die viel Können erfordert. Die sorgfältig zu führenden Steinsägen dringen pro Stunde nur 20 mm in das Gestein, um es in Platten zu schneiden. Einige Werkstücke können nur von Hand hergestellt werden.
Nach einem Spaziergang zwischen den Felsriesen, wo einige sogar nur mit Hebelwirkung ins Wackeln gebracht werden können, besteht die Möglichkeit zum Besuch eines Steinbruches und einer Granitwerkstatt. Die Besichtigungen dauern je nach Wahl von einer 1:30 Std. bis zu einem ganzen Tag.
Sprachen :
Maison du Sidobre
Vialavert
81260 - LE BEZ
Tel: +33 5 63 74 63 38
Fax: +33 5 63 73 04 57
Email: sidobreot@aol.com
Webseite: www.sidobre.biz